Bestrahlungsgerät im Krankenhaus mit Patient

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Innovation trifft auf Medizin

Das Know-how von RI beim Bau von Teilchenbeschleunigern und Photoneninstrumenten hilft nicht nur in der Forschung. Die in wissenschaftlichen Experimenten eingesetzten Technologien ermöglichen auch Anwendungen in Medizin und Pharmazie.

Teilchentherapie

Teilchenbeschleuniger können zur Behandlung von Krebs eingesetzt werden. Durch die gezielte Bestrahlung von Tumoren mit energiereichen Ionenstrahlen, d. h. ionisierenden Teilchen, schädigt die Teilchentherapie die DNA von Krebszellen, was zu deren Zerstörung führt. Krebszellen sind besonders anfällig, weil sie DNA-Schäden nur schlecht reparieren können. RI entwickelt und liefert Beschleuniger für Partikeltherapiesysteme.

Blick auf die Strahlentestanlage, ein Labor mit zahlreichen Tischen, Schränken, Kabeln und einer riesigen, runden Vakuumkammer im Hintergrund.
zwei Schalter, kleine blaue Boxen mit Kühlelementen und bunten Kabeln liegen auf einer grauen Oberfläche

Behandlung mit Stoßwellen

Mit Schallwellen kann man Nierensteine zertrümmern. Äußerlich angewandte, fokussierte, hochintensive Ultraschallimpulse (extrakorporale Stoßwellenlithotripsie, ESWL) sind eine nicht-invasive Technik zur Behandlung unkomplizierter Nierensteine. Die Pulse bewirken eine Zertrümmerung der Steine und ersparen den Betroffenen damit invasivere Verfahren. Bei RI entwickeln und liefern wir Ladegeräte und HV-Schalter für Systeme, mit denen diese Ultraschallpulse erzeugt werden.

Herstellung medizinischer Isotope

Teilchenbeschleuniger können auch Strahlen von Elektronen, Protonen oder schweren Ionen erzeugen, mit denen man medizinische Radioisotope herstellen kann. Diese werden in Krankenhäusern zur Krebsdiagnose und -behandlung eingesetzt. Wir bei RI tragen dazu bei, indem wir das physikalische Layout solcher Beschleuniger liefern, Bewertungsstudien durchführen und detaillierte Pläne entwickeln - insbesondere für Hochleistungsbeschleuniger, die für die Produktion von Radioisotopen optimiert sind.

Ein Mann arbeitet an einem Linearbeschleuniger, einem langen Metallzylinder, dessen Endkappe offen zu sehen ist. Im Inneren ist eine Kupferunterkonstruktion zu sehen.