Picture of a part of an RI building with the RI Research Instruments logo, taken on a sunny day with a bright blue sky in the background.

Über uns

Unsere Geschichte

Menschen, Ideen und der Antrieb, etwas zu bewegen

Unsere Geschichte

RI Research Instruments GmbH wurde 2009 gegründet, aber unsere Wurzeln gehen auf INTERATOM / Siemens in den 1980er Jahren zurück - und auf ein kühnes, vielleicht sogar gewagtes Management-Buyout in den 1990er Jahren, als INTERATOM den Betrieb einstellte und eine kleine Gruppe beschloss, weiterzumachen.

Einige unserer Kollegen sagen, dass wir eine stolze Tradition fortsetzen. Schließlich hat das Bergische Land, in dem wir ansässig sind, eine Geschichte des Bergbaus und der Metallverarbeitung, die bis in die Römerzeit zurückreicht.

Hier erfahren Sie, was im Laufe der Jahre geschah und wie RI zu dem Unternehmen wurde, das es heute ist.

 

2024

Wir beziehen die zweite Halle in Obereschbach

Unsere Fräserei, die Drehmaschinen, das Elektronenstrahl- und Laserschweißen sowie die Maßkontrolle haben eine neue Heimat gefunden in unserer zweiten neuen 6.000 m² großen Fertigungshalle in Obereschbach.

Luftaufnahme einer der Fertigungshallen von RI in Obereschbach. Im Vordergrund sieht es noch nach Baustelle aus, im Hintergrund sind man einen grünen Hügel und blauen Himmel.

2023

400 und wachsend

Erstmals arbeiten über 400 Menschen bei RI.

2022

Wechsel in der Geschäftsführung

Michael Pekeler und Christian Piel übernehmen die Geschäftsführung von Michael Peiniger und Hanspeter Vogel, die RI aber beide in beratender Funktion erhalten bleiben.

Porträtfoto von Michael Pekeler und Christian Piel. Zwei lächelnde Herren mit grauen Haaren. Michael links trägt ein dunkles Jacket, Christian ein Karohemd
Blick auf die Strahlentestanlage, ein Labor mit zahlreichen Tischen, Schränken, Kabeln und einer riesigen, runden Vakuumkammer im Hintergrund.

2022

LightHouse-Strahltestanlange

Wir haben den „First Beam“ in unserer Strahltestanlage, einem DC-Photoinjektor, erzielt. Diese Anlage wurde gebaut, um das Konzept und die Zuverlässigkeit für das LightHouse-Projekt zu demonstrieren – einen Hochleistungs-Linearbeschleuniger auf Basis supraleitender HF-Technologie, der eine nachhaltige Versorgungskette für die Produktion des medizinischen Isotops Mo-99 ermöglichen soll.

2022

300 und wachsend

Anfang 2022 arbeiten erstmals mehr als 300 Menschen bei RI.

Luftaufnahme einer der Fertigungshallen von RI in Obereschbach.

2022

Wir beziehen unsere neue Fertigungshalle in Obereschbach

Nach nur zwei Jahren Bauzeit zieht RI in die neue Betriebsstätte in Obereschbach ein. Hier sind nun die Kleinserienfertigungen für die Halbleiterindustrie gebündelt.

2020

Neuer Standort in Obereschbach

Nur zehn Fußminuten vom Hauptsitz im Technologiepark Bergisch Gladbach entfernt erwirbt RI 4 Grundstücke. Das erlaubt erstmals Gebäude zu bauen, die genau auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind.

Schweißer mit Schutzvisir und roten Handschuhen arbeitet an einem Metallteil

2019

Beginn der Serienfertigung
im Geschäftsbereich Semicon Supply Chain

RI startet ins Seriengeschäft: Wir fertigen Schlüsselkomponenten für die Halbleiterindustrie. Parallel dazu wächst unser Projektgeschäft für Kunden in der Wissenschaft weiter.

2019

200 und wachsend

Zum ersten Mal haben wir über 200 Mitarbeiter.

Gruppenfoto des RI-Teams in Bergisch Gladbach aus dem Jahr 2019. Rund 200 Personen in einer Fertigungshalle im Erdgeschoss, auf Treppen und im ersten Stock, neben Maschinen.
Gruppenfoto des RI-Teams in Dortmund. Etwa 20 Personen mit riesigen Kabeltrommeln und roten Kabeln im Hintergrund.

2019

Neuer Standort in Dortmund: RI erwirbt Ampegon PPT

RI erwirbt alle wesentlichen Assets der Ampegon PPT GmbH. Damit erweitert sich unser Portfolio um Pulsed-Power-Technologie und RI hat nun einen zweiten Standort in Dormund.

2015

Start des Geschäfts mit Beamline-Instrumentierung un EUV-Lösungen

RI erwirbt das ehemalige Beamline-Instrumentierungsgeschäft von ACCEL Instruments, das seit 2009 im Besitz der Bruker Advanced Supercon GmbH war. Dazu gehören neben dem Synchrotron-Instrumentierungsgeschäft auch Start-up-Aktivitäten im Bereich EUV-Quellen und Metrologieanwendungen.

Nun hat RI vier Geschäftsbereiche.

Bild einer EUV-Quelle. Links ein Kontrollschrank mit Knöpfen und Bildschirm, rechts, die Lampe in einer fußballgroßen Metallkammer auf einem Rolltisch
Bild des WGTS, einer etwa 10 Meter langen Metallkonstruktion mit zahlreichen Ventilen auf einer blauen Halterung in einer Fertigungshalle.

2015

RI liefert die WGTS für KATRIN

Spezialfertigung vom Feinsten: Wir liefern die Windowless Gaseous Tritium Source (WGTS), eine Schlüsselkomponente des KATRIN-Experiments zur Bestimmung der Masse von Neutrinos.

2013

Beginn des Geschäfts mit Fusionsequipment

Erstmalig erhält RI einen Auftrag für ein Fusionsexperiment. Dies ist der Start eines neuen Geschäftsbereichs, der in den kommenden Jahren stark wachsen wird.

Zwei Personen arbeiten in einem Reinraum und heben eine Konstruktion mit Niob-Beschleunigerhohlräumen an.

2010

RI erhält Großauftrag für SRF Beschleuniger-Cavities für European XFEL

RI darf die Hälfte der SRF-Beschleunigerresonatoren für den Europäischen Röntgenlaser European XFEL liefern: 420 Resonatoren oder etwa 500 m. Die Infrastruktur, die wir für diese Serienfertigung aufbauen, wird uns auch später noch von Nutzen sein.

2009

Wir knacken die 100er Marke

Schon im ersten Jahr klettert die Zahl unserer Mitarbeitenden über die 100.

2009

Unsere ersten zwei Geschäftsbereiche

Zum Start der neugegründeten RI haben wir zwei Geschäftsbereiche, beide im Beschleunigerbereich:

  • supraleitende RF-Kavitäten und -Module
  • normalleitende RF-Kavitäten und -Systeme

2009

RI wird gegründet

Am 1. April 2009 wird die RI Research Instruments GmbH gegründet. Ganz von Null starten wir damals nicht, denn die RI übernimmt das Geschäft mit Beschleunigerinstrumenten und Spezialprojekten von ACCEL. Das neue Unternehmen ist mehrheitlich im Besitz von Bruker Energy & Supercon Technologies, Inc. einer Tochtergesellschaft der Bruker Corporation.

2007

Varian Medical Systems übernimmt ACCEL

Die ACCEL GmbH wird eine 100%ige Tochergesellschaft von Varian Medical Systems.

2004

ACCEL beginnt mit der Entwicklung eines Protonentherapiesystems

Gemeinsam mit dem Paul Scherrer Institut (Schweiz) und einem weiteren Partner in den USA beginnt ACCEL mit der Entwicklung eines supraleitenden Zyklotrons, von Strahlführungen und der Gantry zur Bestrahlung von Tumoren bei Krebspatienten.

2002

ACCEL liefert alle SL Quadrupole fürs CERN

Wir bauen dafür eine Serienproduktion in Troisdorf auf, dem späteren Sitz von VARIAN Medical Systems.

2000

ACCEL liefert 100 MeV Linac für die Swiss Light Source

Unser erstes komplettes Beschleunigersystem, ein S-Band-Linac, geht in die Schweiz.

Ein Teil eines Teilchenbeschleunigers. Eine riesige, zylindrische Metallkonstruktion mit dem Accel-Logo auf einer Seite, die auf einer Stützkonstruktion montiert ist.

1994

Ein Management-Buyout und die Jahre bei ACCEL

Als Siemens beschließt, die Aktivitäten am Standort Bergisch Gladbach zu beenden, erwirbt das Management der Teilchenbeschleuniger-Gruppe das Beschleunigergeschäft und wandelt es in ein eigenständiges Privatunternehmen um. So entsteht die ACCEL Instruments GmbH.

1980er

Die frühen Tage: Kooperation mit der Uni Wuppertal

... Test der Hohlräume für den CEBAF Beschleuniger

Schwarz-Weiß-Foto mit vier Männern, die neben einer vertikalen Reihe von Beschleuniger-Cavities stehen, die wie ein Stapel Donuts aussehen. Zwei Männer stehen links, zwei rechts.
Ein Flugzeug wird beladen, vorne ist die Schnauze hochgeklappt. Eingeladen wird eine Kiste mit einem Beschleuniger für CEBAF.
Aufnahme aus einem Labor mit einem Beschleuniger mit Siemens-Logo und vielen anderen Geräten und Kabeln. Der Beschleuniger besteht aus mehreren großen Metallzylindern und ist mehrere Meter lang.
3 Beschleuniger-Cavity-Stapel, die aussehen wie Metall-Donuts, die auf eine Stande aufgefädelt sind. Sie sind auf einem Tisch ausgestellt. Vorne befindet sich das Logo von Siemens Interatom.

1980er

Wie alles begann

Mitte der 1980er Jahre starten bei INTERATOM / Siemens Aktivitäten zur Entwicklung von Komponenten für Teilchenbeschleuniger. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt damals auf der Entwicklung neuartiger Kernreaktoren, und das Beschleunigergeschäft wurde initiiert, um die vorhandenen Technologien zu diversifizieren und auf andere Bereiche anzuwenden.